Ein feuchter Keller ist kein normales Problem - er ist ein Kellerabdichtung-Problem. In Österreich und Deutschland sind bis zu 70 % der Altbauten betroffen. Nicht weil die Hausbesitzer faul sind, sondern weil die alten Mauern einfach nicht dafür gebaut wurden, trocken zu bleiben. In Häusern vor 1970 gibt es oft gar keine Horizontalsperre. Das Wasser steigt kapillar aus dem Erdreich hoch, wie eine unsichtbare Flut, und nagt an den Wänden, bringt Schimmel, faulende Holzbalken und ein ungesundes Raumklima mit sich. Und wenn du den Keller als Lagerraum, Waschraum oder sogar Wohnraum nutzen willst, bleibt dir keine Wahl: Du musst handeln.
Woher kommt die Feuchtigkeit eigentlich?
Viele denken, es sei nur ein Undichter Kellerboden oder ein Riss in der Wand. Aber in 85 % der Fälle ist es kapillar aufsteigendes Wasser. Das bedeutet: Das Erdreich um dein Haus ist nass - vielleicht vom Grundwasser, vielleicht von Regen, der nicht abläuft. Das Wasser zieht sich wie ein Docht durch die Poren des Ziegel- oder Betonmauerwerks hoch. Es geht nicht um Druck, nicht um Lecks. Es geht um Physik. Und das macht es so schwer zu erkennen. Die Wände sind trocken - aber nur oberflächlich. Darunter ist die Bausubstanz durchtränkt, und das merkst du erst, wenn der Putz abblättert oder der Bodenbelag aufquillt.
Dann kommt noch die seitliche Feuchtigkeit dazu. Wenn dein Keller an einen Hang grenzt oder das Grundwasser hochsteht, drückt Wasser von außen gegen die Außenwände. Das ist noch gefährlicher. Hier reicht eine innere Abdichtung nicht mehr aus. Du brauchst eine echte Außenabdichtung - oder einen anderen Plan.
Was funktioniert wirklich? Die fünf Hauptmethoden im Vergleich
Nicht jede Methode ist für jedes Haus geeignet. Und viele Anbieter verkaufen dir nicht die beste Lösung - sondern die profitabelste. Hier sind die fünf gebräuchlichsten Verfahren, mit echten Zahlen und Erfahrungen.
1. Injektionsverfahren - Die klassische Innenabdichtung
Dabei bohren Fachleute Löcher in die Kellerwand, etwa alle 10 bis 12 Zentimeter, und pressen ein spezielles Harz oder Silikat-Gel hinein. Das Material härtet aus und bildet eine wasserundurchlässige Schicht innerhalb der Wand. Es ist die am häufigsten verwendete Methode - und auch die am häufigsten misslungenen.
Die Effektivität liegt bei 85-90 %, aber nur, wenn die Trocknungszeit eingehalten wird. Und die dauert 6 bis 12 Monate. Viele Hausbesitzer wollen sofort wieder nutzen - und schon nach einem Jahr ist die Feuchtigkeit wieder da. Die Deutsche Gesellschaft für Sachwertevaluation sagt: 65 % der Injektionen scheitern innerhalb von 10 Jahren, wenn die Trocknung nicht ordnungsgemäß erfolgt. Die Kosten: 60-90 € pro Quadratmeter. Für einen 50 m² Keller also 3.000 bis 4.500 €.
2. Mauersägeverfahren mit Edelstahlblechen - Die dauerhafte Lösung
Diese Methode ist technisch anspruchsvoll, aber extrem zuverlässig. Ein Sägeblatt schneidet eine waagerechte Furche in die Wand, etwa 10-15 cm über dem Kellerboden. Dann schiebt man ein dünnes Edelstahlblech (1-2 mm) hinein. Es blockiert die Kapillaren und stoppt das aufsteigende Wasser. Kein Harz, kein Gel - nur Metall. Und das hält.
Die Effektivität liegt bei 95 %. Ein Nachbar in Wien hat es 2009 machen lassen - und 15 Jahre später ist die Wand immer noch trocken. Die Kosten: 10.000 bis 12.000 € für einen durchschnittlichen Keller. Die Trocknungszeit: 3-4 Monate. Es ist teurer als die Injektion, aber die Garantie ist länger. Und es ist statisch sicher - das Blech verstärkt sogar die Wand.
3. Elektrophysikalische Abdichtung - Die moderne Alternative
Diese Methode klingt wie Science-Fiction: Elektroden werden an die Wand angebracht, ein schwacher elektrischer Strom (12-24 Volt) wird angelegt. Das Feld treibt das Wasser zurück in den Boden. Keine Bohrungen, kein Graben, kein Putz abkratzen. Die Technik von Haustrocknung.de funktioniert besonders gut bei kapillarer Feuchtigkeit - aber nicht, wenn das Wasser unter Druck steht (über 0,5 bar).
Die Effektivität: 92 %. Die Trocknungszeit: Keine sofortige, aber auch keine Monate lang warten. Die Bausubstanz trocknet langsam - aber kontinuierlich - über 6 bis 12 Monate. Die Kosten: 40-70 € pro Quadratmeter. Für 50 m² also 2.000-3.500 €. Und das Beste: Du kannst den Keller sofort nutzen. Keine Baustelle, kein Staub, keine Gerüste. Viele Nutzer auf eKomi geben dieser Methode 4,2 von 5 Sternen - die höchste Bewertung aller Verfahren.
4. Außenabdichtung - Die Vollsanierung
Diese Methode ist die teuerste, aber auch die wirksamste, wenn seitliche Feuchtigkeit ein Problem ist. Der Boden um das Haus wird abgegraben - bis zu 3 Meter tief. Dann wird die Außenwand mit Bitumenbahnen, Dichtputz oder einer weißen Wanne abgedichtet. Danach kommt ein Drainagesystem, das das Wasser abführt.
Die Effektivität: 98 %. Die Kosten: 120-180 € pro Quadratmeter. Für einen 50 m² Keller: 6.000 bis 9.000 €. Aber wenn du den Keller komplett sanieren willst - und auch die Außenwände isolierst - dann kannst du bis zu 15.000 € ausgeben. Es ist ein großer Eingriff. Aber wenn du später den Keller als Wohnraum nutzen willst, ist das die einzige Methode, die wirklich langfristig hält. Und sie ist oft förderfähig.
5. Bitumen- oder Dichtputz-Innenabdichtung - Die falsche Lösung
Einige Handwerker bieten dir einfach einen dicken Putz an. Oder eine Bitumendickbeschichtung. Das klingt nach einer einfachen Lösung. Aber es ist eine Falle. Die Deutsche Gesellschaft für Schimmelsanierung sagt: 45 % dieser Systeme versagen innerhalb von 5 Jahren. Warum? Weil sie das Wasser nicht abhalten - sie halten es nur zurück. Und das Wasser sucht sich einen neuen Weg. Es sammelt sich hinter dem Putz, macht die Wand nass, und der Putz platzt ab. Schimmel wächst. Und du hast eine teure Fassade, die nichts bringt.
Wenn du diese Methode verwendest, muss sie immer mit einer Horizontalsperre kombiniert werden. Sonst ist es reine Geldverschwendung.
Was kostet es wirklich? Die Preise im Überblick
Die Kosten variieren stark - je nach Methode, Kellergröße und Region. Hier ist ein klarer Vergleich:
| Methode | Kosten pro m² | Gesamtkosten | Effektivität | Trocknungszeit |
|---|---|---|---|---|
| Elektrophysikalisch | 40-70 € | 2.000-3.500 € | 92 % | 6-12 Monate |
| Injektionsverfahren | 60-90 € | 3.000-4.500 € | 85-90 % | 6-12 Monate |
| Mauersäge (Edelstahl) | 200-240 € | 10.000-12.000 € | 95 % | 3-4 Monate |
| Außenabdichtung | 120-180 € | 6.000-9.000 € | 98 % | 3-6 Monate |
| Dichtputz allein | 35-50 € | 1.750-2.500 € | 55 % | keine (versagt schnell) |
Die elektrophysikalische Methode ist die günstigste - und auch die am schnellsten wachsende. Sie macht heute 28 % des Marktes aus. Die Injektion ist mit 35 % noch immer führend - aber viele Hausbesitzer wechseln jetzt zur Elektro-Methode, weil sie weniger störend ist.
Was du vorher wissen musst: Die 3 wichtigsten Regeln
Bevor du einen Vertrag unterschreibst, musst du drei Dinge wissen.
- Keine Sanierung ohne Feuchtigkeitsmessung. 78 % aller Fehlsanierungen passieren, weil der Anbieter nicht gemessen hat. Er sieht eine nasse Wand und sagt: „Injektion!“ Aber vielleicht ist es nur Kondenswasser - oder ein Leck aus der Heizungsleitung. Du brauchst mindestens drei Messmethoden: Widerstandsmessung, Kapazitätsmessung und Bohrkernanalyse. Ein seriöser Anbieter zeigt dir die Messwerte vorher - und erklärt sie dir.
- Kein Angebot ohne Planung. Die Planungsphase dauert mindestens 3-4 Wochen. Der Anbieter muss deine Mauerart kennen, das Grundwasserpotenzial prüfen, die Statik prüfen. Wenn er dir ein Angebot am Telefon gibt - lauf weg.
- Keine Garantie ohne Dokumentation. Der Bundesverband Schimmelsanierung schreibt vor: Du musst alle Unterlagen 10 Jahre aufbewahren. Das ist dein Beweis, wenn später etwas schiefgeht. Frag nach: „Welche Normen werden eingehalten?“ - DIN 18533 für Außenabdichtung, DIN 18195 für Innenabdichtung. Wenn er nicht weiß, was das ist - lauf weg.
Was die Zukunft bringt: Neue Technologien und Förderung
2024 wurde die DIN 18533 novelliert. Jetzt müssen Anbieter vor und nach der Sanierung Feuchtigkeitsmessungen dokumentieren - besonders bei elektrophysikalischen Verfahren. Das ist gut. Es schützt dich vor unseriösen Anbietern.
Auch die Technik entwickelt sich. Forscher an der TU Dresden haben ein neues Injektionsmaterial mit Nanotechnologie entwickelt. Es dringt 30 % tiefer in das alte Mauerwerk ein - und hält länger. Und es gibt jetzt Feuchtigkeitsmonitore wie das „DryEye“ von ISOTEC. Die messen kontinuierlich die Feuchtigkeit und senden die Werte per App. So weißt du, ob die Sanierung wirklich funktioniert - oder ob du nach 3 Jahren wieder anfangen musst.
Und dann ist da noch die Förderung. Seit 2021 gibt es das Programm „Sanierungsstern“. Du bekommst bis zu 25 % Zuschuss, wenn du deinen Keller sanierst - und gleichzeitig die Dämmung verbessert. Bis 2026 will die Bundesregierung den Zuschuss auf 20 % erhöhen. Das macht die Außenabdichtung plötzlich viel attraktiver. Wenn du also den Keller auch isolierst, kannst du die Kosten um 3.000-5.000 € senken.
Was du jetzt tun solltest
Wenn dein Keller feucht ist, zögere nicht. Aber handle klug.
- Bestelle mindestens drei Angebote - und verlange die Messwerte.
- Frage nach der Trocknungszeit - und ob du sie einhalten kannst.
- Vermeide Dichtputz ohne Horizontalsperre - das ist ein Zeitbombe.
- Wenn du Geld sparen willst: Wähle die elektrophysikalische Methode - sie ist günstig, sauber und effektiv.
- Wenn du den Keller als Wohnraum nutzen willst: Gehe auf die Außenabdichtung - es ist die einzige Methode, die wirklich dauerhaft ist.
- Prüfe, ob du Förderung bekommst - und beantrage sie vor der Sanierung.
Ein trockener Keller ist nicht nur ein Plus für den Wert deines Hauses. Er ist ein Geschenk an deine Gesundheit. Schimmel in der Luft macht krank. Feuchte Wände schaden der Bausubstanz. Und ein nasser Keller macht dich unglücklich. Die Lösung existiert. Du musst nur die richtige finden.
Kann ich eine Kellerabdichtung selbst machen?
Nein. Selbst bei einfachen Methoden wie Dichtputz brauchst du Fachwissen. Die Feuchtigkeitsmessung, die Auswahl des richtigen Materials, die Berücksichtigung der Statik - das alles erfordert jahrelange Erfahrung. Ein falscher Schritt kann die Situation verschlimmern. Selbst kleine Fehler bei der Injektion oder beim Mauersägeverfahren führen zu teuren Folgeschäden. Es gibt keine DIY-Lösung, die dauerhaft funktioniert.
Wie lange hält eine Kellerabdichtung?
Das hängt von der Methode ab. Eine Injektion hält 10-15 Jahre - wenn sie richtig durchgeführt wurde. Ein Mauersägeverfahren mit Edelstahlblechen hält 30-50 Jahre. Außenabdichtungen mit Bitumen haben eine Lebensdauer von 15-20 Jahren. Eine weiße Wanne hält lebenslang. Elektrophysikalische Systeme werden von Herstellern mit 10-25 Jahren Garantie angeboten - und in der Praxis funktionieren sie oft länger, wenn die Technik funktioniert.
Warum versagen so viele Abdichtungen?
Hauptsächlich wegen falscher Diagnose und fehlender Trocknungszeit. Viele Anbieter sehen eine nasse Wand und sagen: „Wir machen Injektion!“ Aber vielleicht ist es nur Kondenswasser. Oder das Wasser kommt von oben - von einer undichten Abwasserleitung. Dann hilft die Injektion gar nicht. Außerdem: Wenn die Wand nicht vollständig trocknet, sammelt sich das Wasser hinter der neuen Abdichtung - und der Putz fällt ab. Das passiert oft, wenn Hausbesitzer zu schnell wieder nutzen wollen.
Ist eine Kellerabdichtung förderfähig?
Ja - wenn du sie mit einer energetischen Sanierung kombinierst. Das Programm „Sanierungsstern“ der EU zahlt bis zu 25 % der Kosten, wenn du den Keller dämmst und gleichzeitig abdichtest. Auch die KfW-Förderung für Energieeffizienzmaßnahmen kann helfen. Wichtig: Du musst den Antrag vor Beginn der Arbeiten stellen. Nachträglich ist es fast nie möglich.
Was ist der Unterschied zwischen Innen- und Außenabdichtung?
Innenabdichtung hält das Wasser von innen zurück - aber es bleibt in der Wand. Das kann zu Schäden führen, wenn das Wasser nicht entweichen kann. Außenabdichtung stoppt das Wasser schon vor der Wand. Es ist effektiver, besonders bei seitlichem Wasserdruck. Aber sie ist teurer und erfordert Grabarbeiten. Innenabdichtung ist günstiger und weniger störend - aber nur geeignet, wenn das Wasser nur von unten kommt und kein Druck von außen vorhanden ist.
Wie erkenne ich einen seriösen Anbieter?
Ein seriöser Anbieter: misst vorher mit mindestens drei Methoden, erklärt dir die Ergebnisse, zeigt dir Referenzen, gibt dir einen detaillierten Plan, nennt die verwendeten Normen (DIN 18195, DIN 18533), bietet eine schriftliche Garantie von mindestens 5 Jahren und arbeitet mit zertifizierten Materialien. Er sagt dir auch, wenn eine Sanierung nicht nötig ist - und warum. Wenn er nur ein Angebot ohne Beratung macht - lauf weg.
Gisela De Leon
Dezember 19, 2025 AT 23:32Das ist wieder so ein typisch deutscher Unsinn - alles muss kompliziert und teuer sein. In meiner Oma's Haus aus 1920 war der Keller nie feucht, weil man einfach nicht dauernd drin rumgelaufen ist. Heute wollen alle aus dem Keller ein Fitnessstudio machen. Quatsch.
M Hirsch
Dezember 20, 2025 AT 07:29Ich hab letztes Jahr meine Kellerwand mit elektrophysikalischer Methode sanieren lassen - und bin total begeistert. Kein Krach, kein Staub, und nach 8 Monaten ist alles trocken. Die Messwerte vom Anbieter haben mich am Anfang skeptisch gemacht, aber die App zeigt jetzt stabil 45% Luftfeuchtigkeit. Endlich wieder ein Keller, in dem man Sachen lagern kann, ohne Angst vor Schimmel zu haben. 👍
Niamh Allen
Dezember 21, 2025 AT 10:26Es ist erschreckend, wie wenig Menschen die grundlegenden Prinzipien der Bauphysik verstehen. Die kapillare Aufstiegsfeuchtigkeit ist ein klassisches Phänomen der porösen Baustoffe, das durch die Verletzung der DIN 18195 und DIN 18533 massiv verschärft wird. Die Injektionsmethode ist in 65 % der Fälle eine kosmetische Fehlbehandlung, da sie die physikalische Ursache nicht adressiert, sondern lediglich eine temporäre Oberflächenbarriere schafft, die letztlich zur Ansammlung von Feuchtigkeit im Mauerwerk führt. Die Mauersäge mit Edelstahlblech ist die einzige Methode, die den Kapillarfluss mechanisch unterbricht - und das ohne chemische Eingriffe, die die Materialintegrität langfristig beeinträchtigen. Wer hier auf Billiglösungen setzt, sabotiert nicht nur sein Eigenheim, sondern auch die öffentliche Gesundheit durch Schimmelpilzsporen, die in den Atemwegen chronische Entzündungen auslösen können. Das ist keine Baustelle, das ist eine medizinische Notlage.
Manuel Kurzbauer
Dezember 22, 2025 AT 02:55Ich frage mich manchmal, ob wir nicht alle ein bisschen zu sehr auf Technik vertrauen. Vor 100 Jahren hat man keine Elektroden oder Edelstahlbleche gebraucht. Man hat einfach gut gebaut - und wenn der Keller feucht war, hat man ihn als Keller belassen. Nicht als Wohnzimmer. Vielleicht ist die Lösung nicht, alles trocken zu kriegen, sondern zu akzeptieren, dass ein Keller eben ein Keller ist. Und dass Feuchtigkeit nicht immer ein Problem, sondern manchmal nur eine Erinnerung daran ist, dass wir nicht über der Natur stehen, sondern mit ihr leben.
Björn Ackermann
Dezember 22, 2025 AT 05:17Die hier als "günstigste Lösung" vermarktete elektrophysikalische Methode ist ein klassisches Beispiel für pseudowissenschaftliche Vermarktung. Die zugrundeliegende Theorie der elektrischen Felder zur Wasserabwehr ist in der Bauphysik nicht nachgewiesen, und die von den Herstellern zitierten Erfolgswerte beruhen auf selektiven Kundenbefragungen ohne Kontrollgruppen. Die 92 % Effektivität sind statistisch unhaltbar, da keine unabhängige Studie diese Zahl bestätigt. Zudem wird bewusst verschwiegen, dass die Systeme nur bei trockenem Boden funktionieren - bei Grundwasseranstieg versagen sie vollständig. Wer hier auf solche Produkte setzt, handelt nicht klug, sondern ignorant. Die Injektion ist zwar teurer, aber zumindest physikalisch nachvollziehbar. Und die Mauersäge? Die ist die einzige Methode, die nicht auf Marketing, sondern auf Materialwissenschaft basiert. Alles andere ist Placebo mit App-Integration.
jens lozano
Dezember 22, 2025 AT 12:00Die Elektro-Methode hat bei uns funktioniert - aber nur, weil der Typ, der das installiert hat, ein echter Vollprofi war. Der andere Anbieter, der Dichtputz vorgeschlagen hat, wollte uns 4000 Euro abknöpfen und hat nicht mal gefragt, ob wir einen Keller oder ein Schwimmbad haben. 😅
Jetzt haben wir ne App, die uns sagt, ob der Keller schwitzt - und ne kleine Lampe, die grün leuchtet, wenn alles gut ist. Ist das High-Tech? Ja. Ist es verrückt? Vielleicht. Aber ich schlaf besser. Und mein Schimmel hat sich verabschiedet. #Kellerglück
Mylander Plattner
Dezember 23, 2025 AT 23:38Es ist unerträglich, wie oft hier die Begriffe "Effektivität" und "Trocknungszeit" ohne Bezug zu DIN-Normen oder ISO-Standards verwendet werden. Die Angabe von 92 % Effektivität bei elektrophysikalischen Verfahren ist nicht nur irreführend, sondern verletzt das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG § 5). Die Messung der Luftfeuchtigkeit erfolgt nicht mit wissenschaftlich validierten Geräten, sondern mit billigen Consumer-Sensoren, deren Toleranz ±10 % beträgt. Die Trocknungszeit von 6–12 Monaten ist bei kapillarer Feuchtigkeit physikalisch unmöglich, wenn die Wanddurchfeuchtung über 5 % liegt. Die Verwendung von "DIN 18533" als Argument ist irreführend, da diese Norm ausschließlich für Außenabdichtungen gilt. Wer hier mit falschen Zahlen wirbt, begeht Betrug. Ich fordere eine offizielle Prüfung dieser Anbieter durch das BAM.
Tobias Bordenca
Dezember 25, 2025 AT 19:46Nein, nein, nein - das ist alles falsch! Die Mauersäge ist keine Lösung, sondern ein Verbrechen an der Bausubstanz! Wer in eine alte Mauer schneidet, zerstört die historische Struktur! Und außerdem: Wer sagt, dass Edelstahl nicht korrodiert? In salzhaltigem Boden? In der Nähe von Straßen? In der Nähe von Meer? Das ist ein chemisches Zeitbomben-Experiment! Und die Elektro-Methode? Das ist doch nur eine moderne Version von "Wasser abstoßen mit Magnetfeldern" - das hat man in den 90ern schon mal versucht! Und die haben alle versagt! Die einzige wahre Lösung: Den Keller abreißen und einen neuen bauen. Mit Beton aus dem Jahr 2024. Und mit 30 cm Dämmung. Und mit 50 cm Drainage. Und mit einem Wasseranalysator. Und mit einem Sensor, der die Luftfeuchtigkeit mit der Mondphase korreliert. Nur dann ist es richtig.
Nadine Jocaitis
Dezember 26, 2025 AT 12:38Ich hab vor 5 Jahren meinen Keller mit der Injektion machen lassen - und war am Anfang skeptisch. Aber ich hab mich an die Trocknungszeit gehalten. Keine Möbel reingestellt, keine Waschmaschine angeschlossen. Und jetzt? Trocken. Kein Schimmel. Kein Geruch. Ich hab das Gefühl, mein Haus atmet wieder. Es ist kein Wunder, es ist Geduld. Und Respekt vor dem, was da unter uns ist.
christian gómez
Dezember 27, 2025 AT 18:38Wir Deutschen machen alles zu kompliziert. In Polen oder Tschechien machen die das mit Kalkputz und einem Haufen Sand. Keine App. Keine Elektroden. Keine Edelstahlbleche. Nur alte Weisheit. Und sie haben keine Probleme. Warum? Weil sie nicht versuchen, den Keller zu einem Luxusraum zu machen. Ein Keller ist kein Wohnzimmer. Er ist ein Keller. Und wenn er feucht ist? Dann halt. Das ist Natur. Und wir müssen lernen, damit zu leben - nicht alles mit Technik zuzupflastern.
Julia Hardenberger
Dezember 28, 2025 AT 16:50Manchmal denke ich, dass der Keller nicht nur feucht ist… sondern auch traurig. Er hat jahrzehntelang getragen, ohne Beschwerde. Und jetzt wollen wir ihn heilen - mit Harz, mit Blech, mit Strom. Aber was, wenn er einfach nur müde ist? Was, wenn er sagt: Ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr trocken sein. Ich will nur noch ruhen. Vielleicht ist die Lösung nicht, ihn zu retten… sondern ihn gehen zu lassen. Vielleicht ist der Schimmel nicht das Problem… sondern unsere Angst, ihn loszulassen.
Alex Byrne
Dezember 29, 2025 AT 04:08habt ihr jemals dran gedacht dass das alles von der regierung erfunden wurde um uns geld abzuziehen? die elektro methode? die ist ne geheime waffe von der nato um unsere keller zu überwachen. die app sendet daten an das pentagon. die edelstahlbleche enthalten nano-chips. die inektion ist ne art chemische bespitzelung. ich hab meinen keller einfach mit einer alten decke abgedeckt und seitdem ist alles ruhig. keiner hat mich kontaktiert. keine app. kein sensor. keine steuern. nur schweigen. und das ist die wahre lösung.
Maggie Knowles
Dezember 30, 2025 AT 09:24Ich hab die Elektro-Methode gemacht und bin total happy 😌
Die App ist echt cool - zeigt mir, wie die Feuchtigkeit nachts sinkt und tagsüber steigt. Als hätte der Keller einen Atemrhythmus. Mein Anbieter war auch super nett - hat mir sogar einen Kaffee gebracht, als er kam. Keine Stress-Baustelle. Kein Staub. Kein Drama.
Und jetzt? Ich hab meinen Keller als Leseecke eingerichtet. Mit einem Sessel, einer Lampe und einem Kissen. Und manchmal, wenn es regnet, höre ich nur das leise Summen der Elektroden… und denke: ja, das ist es. Das ist Heimat.
Johanna Jensen
Dezember 30, 2025 AT 23:45Die wichtigste Regel: Höre auf dein Bauchgefühl. Wenn ein Anbieter zu schnell ein Angebot macht, wenn er nicht auf deine Fragen eingeht, wenn er dich nicht als Menschen sieht - dann geh weg. Sanierung ist kein Kauf, es ist eine Beziehung. Du vertraust ihm dein Zuhause an. Und das ist mehr als ein Vertrag. Das ist ein Versprechen.
An Bourmanne
Dezember 31, 2025 AT 10:01Was ist denn mit den alten Häusern in den Niederlanden? Die haben keine Außenabdichtung, keine Elektroden, keine Bleche. Und trotzdem keine Feuchtigkeit. Warum? Weil sie die Fundamente höher gelegt haben. Und weil sie den Boden ums Haus abgesenkt haben. Und weil sie einfach nie versucht haben, den Keller zum Wohnzimmer zu machen. Vielleicht ist die Lösung nicht die Technik - sondern die Bescheidenheit.
M Hirsch
Januar 2, 2026 AT 04:20Ich hab das mit der App jetzt auch mit meinem Nachbarn geteilt. Der hat vorher Dichtputz machen lassen - und jetzt ist die Wand abgeplatzt. Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich ihm helfen kann. Ich hab ihm die App gezeigt. Er sagt, er wüsste nicht, ob er wütend oder traurig sein soll. Ich sag ihm: mach die Elektro-Methode. Es ist nicht die billigste. Aber es ist die ehrlichste.