Smart Home absichern: So schützen Sie Ihr Zuhause vor Hackerangriffen

Ein Smart Home, ein Netzwerk von vernetzten Geräten wie Türklingeln, Thermostaten und Lampen, die per App gesteuert werden. Auch bekannt als IoT-Heim, ist es praktisch – aber nur, wenn es sicher ist. Denn wenn ein Hacker in Ihre Kamera oder Ihr Schloss eindringt, wird Bequemlichkeit schnell zur Bedrohung. Die meisten Menschen denken, ihr Smart Home sei sicher, weil es von einem bekannten Hersteller kommt. Doch das stimmt nicht. Die Sicherheit liegt nicht im Gerät, sondern in den Einstellungen, die Sie selbst vornehmen – und die fast niemand richtig macht.

Die größte Schwachstelle? Passwörter, die einfach wie "123456" oder "smarthome" lauten und oft überall gleich verwendet werden. Ein Hacker braucht nur ein paar Sekunden, um Ihr Türschloss zu knacken, wenn Sie das gleiche Passwort wie für Ihr E-Mail-Konto nutzen. Dann kommt Firmware-Updates, regelmäßige Software-Patches, die Sicherheitslücken schließen, die Hersteller schon längst kennen. Doch 73 % der Nutzer aktualisieren ihre Geräte nie – oder erst, wenn etwas schiefgelaufen ist. Und dann gibt es noch Netzwerksegmentierung, die Technik, Ihr Smart Home vom Haupt-Internet zu trennen, damit ein angegriffenes Licht nicht Ihr ganzes Netzwerk übernimmt. Das klingt technisch, ist aber so einfach wie ein zweites WLAN für Ihre Geräte – und es verhindert, dass ein einziger Hack Ihr ganzes Zuhause lahmlegt.

Diese drei Dinge – starke Passwörter, aktuelle Updates und ein getrenntes Netzwerk – sind nicht optional. Sie sind die Grundlage, ohne die Ihr Smart Home ein offenes Tor für Kriminelle ist. In den Artikeln unten finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie genau das umsetzen: Welche Passwort-Manager wirklich funktionieren, wie Sie Updates automatisch einstellen, ohne alles neu zu konfigurieren, und wie Sie Ihr Netzwerk in Minuten sicher trennen – selbst wenn Sie kein Technik-Experte sind. Es geht nicht um teure Geräte oder komplizierte Software. Es geht um die einfachen Dinge, die fast alle ignorieren. Und genau die machen den Unterschied.

Cyberrisiken bei Smart Homes: So sichern Sie Ihr vernetztes Zuhause richtig