Wände streichen – So gelingt dein DIY-Projekt

Wände streichen gehört zu den schnellsten Wegen, einem Raum einen frischen Look zu geben. Doch bevor du einfach loslegst, solltest du ein paar wichtige Dinge wissen, damit die Farbe später gut hält und die Optik stimmt.

Zuerst einmal: Welche Farbe passt eigentlich zu deinem Raum? Die Wahl beeinflusst das Raumgefühl enorm. Helle Töne lassen kleine Zimmer größer wirken, während kräftige Farben gezielt Akzente setzen können. Denk daran, matte Farben kaschieren Unebenheiten besser, glänzende sorgen für mehr Leuchtkraft.

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Bevor du die Farbrolle schwingst, säubere die Wände gründlich von Staub und Fett. Kleine Risse und Löcher sollten mit Spachtelmasse ausgebessert werden, sonst sieht das Ergebnis unruhig aus. Klebe Fußleisten, Steckdosen und Fensterrahmen mit Malerkrepp ab – so verlierst du keine Zeit mit lästigem Nacharbeiten.

Farbenauftrag und Techniken

Arbeite am besten mit Qualitätswerkzeug: Eine gute Rolle und ein Pinsel fürs Eckenstreichen machen den Unterschied. Streiche die Wände in gleichmäßigen Bahnen, am besten von oben nach unten. Wenn die Farbe trocknet, lohnt sich ein zweiter Anstrich, damit die Farbe satt und deckend wirkt.

Ein kleiner Tipp: Für Räume mit viel Feuchtigkeit wie Bad oder Küche gibt es spezielle Latexfarben, die schimmelresistent sind und lange schön bleiben.

Beim Streichen kannst du auch kreativ werden – etwa mit einer Farbrolle im Muster oder einer Abtönfarbe für sanfte Übergänge. So bekommst du nicht nur Wände, sondern echte Hingucker.

Wenn du diese Schritte beachtest, sparst du Zeit und Frust und kannst dich schon bald an deinen neu gestalteten Wänden erfreuen.

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